Na Danke!
Vorhin flatterte eine weitergeleitete Rundmail in mein Postfach, die zwar nur für meine Chef gedacht war, mich aber trotzdem fast betroffen hätte. Darin waren die Vordrücke für die Änderungsverträge, nach der allen Angestellten die Arbeitszeit und damit die Vergütung vor Abzügen um 8 Prozent gekürzt werden. Das kam einfach so von oben, ohne große Ankündigung. Die Nachfrage ergab, dass das die Umsetzung der letzten Tarifverträge sei und damit rechtens. Hallo??!!! Da wird einem das Geld gekürzt, weil sich vor einem Jahr, als man hier noch gar nicht gearbeitet hat, die Gewerkschaft, in der man gar nicht drin ist, von irgendeinem Innenminister, den man nicht gewählt hat, über den Tisch hat ziehen lassen? Würde ich nur eine Stunde pro Woche mehr arbeiten, hätte ich gleich einen ganzen Batzen weniger in der Tasche. Wie krank ist das denn? Dann braucht sich keiner wundern, wenn die Maikrawalle vermehrten Zulauf erhalten.
motz
Kommentare
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Hm, blöd …
Das Angestellen-Dasein ist schon Scheiße. Ich hab mit Freunden ewig überlegt, wie man sich selbstständig machen könnte, aber das scheint so schwierig zu sein, dass das Angestellten-Leben die bessere Alternative zu sein scheint. Der Käppn
— flake flannagan · Apr 9, 12:18 · #
Man ist und bleibt übergeordneten Entscheidungen ausgeliefert, das ist das Hauptmanko am Angestelltendasein. Und man weiss nie, ob’s der Firma wirklich schlecht geht oder ob man beschissen wird. Bei mir gehts ja noch, aber was sich manche aus Angst um den Job alles gefallen lassen passt auf keine Kuhhaut.
— El Motzo · Apr 10, 10:25 · #
Seh ich auch so, halb beszahlte Stellen mit doppelter Arbeitszeit und so weiter… Gott sei dank sind wir ja noch jung und könnenen angemessen reagieren.
— mason · Apr 10, 13:32 · #